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Der Begriff „Herkunftsbezogenes Marketing für Lebensmittel“ umfasst im Allgemeinen mehrere Definitionen und Begrifflichkeiten. Insbesondere beim Herkunftsbezug fließen Begriffe wie „Regionalität“, „Regional-Vermarktung“ und „Spezialitäten-Marketing“ mit ein.

Die Basis für "Herkunftsbezogenes Marketing" bildet die Herkunftsregion. Während bei der Regional-Vermarktung Produkte nach dem Motto „Aus der Region für die Region“ vermarktet werden, sind beim Spezialitäten-Marketing Herstellregion und Absatzgebiet geografisch voneinander getrennt (siehe Grafik).

HKM Übersichtsliste 1007

 

Vor allem kleinere Lebensmittelhersteller können sich durch transparente und authentische Herkunftsauslobung von ihren Mitbewerbern abheben und somit dem Verbrauchertrend der "Regionalität" nachkommen.

Durch qualifizierte Herkunftszeichen, z.B. GQB "Geprüfte Qualität - Bayern", "Regionalfenster",  oder auch geografische Herkunftsangaben kann der Nutzeneffekt häufig sogar gesteigert werden, da diese den Verbraucher bei der Kaufentscheidung durchaus unterstützen und somit einen direkten Kaufanreiz auslösen können.

Allgemein lässt sich festhalten:
Lebensmittel aus der eigenen Region genießen höchstes Vertrauen. Immer mehr Menschen wissen den Mehrwert heimischer Lebensmittel wie kurze Wege, Frische und Qualität zu schätzen und honorieren das auch an der Ladentheke. Dieser Trend zu Transparenz und regionaler Herkunft ist eine große Chance für die heimischen Erzeuger. Deren regionale Produkte können durch gezielt ausgearbeitete Marketingmaßnahmen besonders herausgestellt werden.